Die Rentenreform 2027 bringt erhebliche Veränderungen für Ihre Altersvorsorge. Wir erklären die neuen Regeln, Chancen und Risiken für Ihre Vermögensplanung.
Autor: Sven Markus Kraus, Versicherungsmakler / Fachwirt für Versicherungen und Finanzen (IHK)
Veröffentlichung: 31.08.2026
Stand: 31.08.2026
Dieser Beitrag dient der Information und ersetzt keine individuelle Beratung.
Überblick: Die wichtigsten Neuerungen
Die Reform 2027 führt drei zentrale Säulen ein: das Generationenkapital, eine stärkere Erwerbsbeteiligung und angepasste Rentenfonds-Regeln. Für Selbstständige, Freiberufler und Arbeitnehmer ergeben sich neue Beitragssätze und Versicherungspflichten.
Was sich bei der Altersversorgung ändert
Erwerbstätigenbeteiligung: Auch Selbstständige müssen künftig in die Erwerbstätigenversicherung einzahlen – mit Ausnahmen für kleine Betriebe.
Generationenkapital: Ein Rentenfonds mit bis zu 200 Mrd. EUR soll die Rentenkasse stabilisieren. Die Renditeerwartungen sind realistisch, aber nicht garantiert.
Was bedeutet das für Sie?
- Höhere Beitragssätze möglich – besonders für Selbstständige
- Neue Versicherungspflicht auch ohne Angestellte
- Renteneintrittsalter steigt weiter (bisher 67, künftig flexibel bis 70)
- Private Vorsorge wird noch wichtiger
So bereiten Sie sich vor
Die Versorgungslücke wächst mit der Reform. Wir helfen Ihnen, diese durch private Altersvorsorge, Basisrente oder Direktversicherung zu schließen – optimiert für Ihre Situation.