Inflation entwertet Altersersparnisse. Wir zeigen, wie Sie Ihre Rente inflationsgesichert aufbauen und welche Produkte wirklich vor Teuerung schützen.
Inflation wirkt ganz konkret auf das Vermögen — und vor allem auf die Altersvorsorge. Wer heute nur auf Geldwerte setzt, läuft Gefahr, dass die eigene Vorsorge über die Jahre schleichend an Wert verliert.
Was Inflation für die Altersvorsorge wirklich bedeutet
Ein Betrag, der heute ausreichend erscheint, kann in 30 Jahren viel zu klein sein. Beispiel: Wer in 30 Jahren 3.000 € monatlich in heutiger Kaufkraft haben möchte, braucht bei 2 % Inflation zum Rentenbeginn rund 5.434 € pro Monat.
Warum Geldwerte bei Inflation schnell an Grenzen stoßen
| Anlageform | Reale Rendite p.a. 2019–2024 (BVI) |
|---|---|
| Bargeld & Einlagen | −3,1 % |
| Klassische Versicherungen | −1,3 % |
| Investmentfonds | +1,4 % |
Altersvorsorge braucht reale Wachstumschancen
| Fondstyp | Ø Wertentwicklung p.a. (30 J., BVI) | Real (−2 % Inflation) |
|---|---|---|
| Globale Aktienfonds | 7,4 % | ≈ 5,3 % |
| Aktienfonds Deutschland | 6,9 % | ≈ 4,8 % |
| Aktienfonds Europa | 6,0 % | ≈ 3,9 % |
Historische Werte sind keine Garantie, zeigen aber die grundsätzliche Größenordnung langfristiger Kapitalmarktchancen.
Sachwerte statt Geldwerte
Sachwerte schwanken kurzfristig stärker, bieten langfristig aber deutlich bessere Chancen auf Kaufkrafterhalt als reine Geldwerte. Wer Altersvorsorge zukunftsfest aufstellen möchte, kommt an Sachwerten kaum vorbei.
Fazit: Inflation frisst am Wert der Altersvorsorge
Gerade klassische Lebensversicherungen und andere geldwertorientierte Lösungen können real an Wirkung verlieren. Die fondsgebundene Rentenversicherung verbindet private Altersvorsorge mit den Renditechancen der Kapitalmärkte und kann für viele Menschen ein sinnvoller Weg sein.
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